Der Obsthof Cordes Cordes beliefert uns von Beginn an direkt mit Äpfeln, Birnen und gelegentlich auch Zwetschen aus dem Alten Land und überzeugt uns mit seiner Firmenphilosophie, nur eigenes Obst zu vermarkten. Auch alte Baumbestände werden gepflegt und nicht nur auf die "modernen" Apfelsorten gesetzt. Der größte Pluspunkt ist die besondere Qualität des Obstes, für die der richtige Zeitpunkt des Pflückens entscheidend ist. Einen leckereren Topaz-Apfel haben wir bisher nirgends finden können.
Seit 1873 ist der Cordeshof in Familienhand und bereits seit 1968 werden bei Cordes kontrolliert ökologische Lebensmittel zum Schutz von Umwelt und Natur angebaut.
Es gibt eine Vielfalt von mehr als 45 Apfelsorten, 12 Birnensorten, unzähligen Zwetschgen- und Pflaumensorten, Reineclauden, Mirabellen, sowie roten und schwarzen Johannisbeeren. Die Obstbaumalleen sind teilweise mehr als 100 Jahre alt und als Hochstammbäume angezogen. Sie bieten damit nicht nur vielen Tierarten eine Lebensmöglichkeit, sondern sind auch als Katalysator für die Luft unersetzlich. Der Obsthof ist einer der wenigen Obstbaubetriebe, die noch Hochstammanlagen pflegen. Im Alten Land bestimmen inzwischen kaum mannshohe Niederstammkulturen aus Spindelbuschbäumen das Bild, Fruchtzwerge in Reihe, was natürlich große Vorteile beim Pflücken der Äpfel und der Produktion von makellosem Obst hat. Doch schon Jean Paul bemerkte : “Unter den Menschen und Borsdorfer Äpfeln sind nicht die glatten die besten, sondern die rauen mit einigen Warzen.“
In Zusammenarbeit mit dem renommierten Apfelspezialisten Eckart Brandt werden alte Obstsorten wieder aufgepflanzt. Somit wirkt der Obsthof Cordes dem allgemeinen Trend, nämlich der Einschränkung des Genmaterials auf 5 Apfelsorten, entgegen (www.boomgarden.de). Auch der BUND e.V. konnte feststellen, dass auf dem Obsthof Cordes im Vergleich zu anderen ökologisch wirtschaftenden Betrieben eine sehr viel größere ökologische Vielfalt in Bezug auf Flora und Fauna vorhanden ist. Dieses ist auf die nützlingsschonende Wirtschaftsweise zurückzuführen. Es wird auch weiterhin mit biologisch-dynamischen Präparaten gearbeitet und keine Pflanzenschutzmittel gegen tierische Schädlinge eingesetzt, so hat sich ein Gleichgewicht zwischen Nützlingen und Schädlingen gebildet.
Es werden ausschließlich hofeigene Erzeugnisse vermarktet, denn nur für ihr eigenes Obst garantiert Familie Cordes auch!