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Wein - Der ökologische Weinberg und Weinkeller
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Der ökologische Weinberg ...
Die Reben der Öko-Winzer erhalten ihre Nährstoffe ausschließlich über die Aktivierung des Bodens. Das bedeutet:
- Verzicht auf Monokulturen, die den Boden dauerhaft zerstören und verhärten. Verschiedene Kleesorten, Gräser, Wicken oder Furane sorgen für gesunden Nährstoffnachschub. Die Düngung, u.a. mit Traubenresten und Hefe, verwertet zudem die hochwertigen Reste aus der Gärung.
- Nützlinge halten die Schädlinge in Schach und werden dabei u.a. durch das Aufhängen von Nistkästen und Duftstofffallen unterstützt.
- Drastische Beschränkung des Einsatzes von Kupferpräparaten gegen den "Falschen Mehltau". Die Grenzwerte liegen weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Werten. Zur Unterstützung der Pflanzen gegen Pilzbefall werden immer häufiger auch homöopathische Mittel eingesetzt.
Es ist im ökologischen Weinbau selbstverständlich verboten mit chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln zu arbeiten.
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Der ökologische Weinkeller ...
Der Öko-Winzer kommt mit wenigen sinnvollen Hilfsmitteln aus, will er qualitativ hochwertigen und haltbaren Wein keltern. Im Bedarfsfall werden die Weine, z. B. mit Bentonit, geklärt oder vor der Abfüllung über Kieselgur oder grobporigen Zellulosefiltern von ihren Trübstoffen befreit. Je weniger ein Wein behandelt wird, desto gehaltvoller mundet er. Deshalb sind die ökologischen Weine auch so bekömmlich.
- Öko-Winzer setzen zur Stabilisierung des Weines in der Flasche weniger oder überhaupt keinen Schwefel ein, als es konventionellen Winzern erlaubt ist. In konventionellen Weinen kann man durchaus bis zu 400 mg/l SO2 finden. Die von den ökologischen Verbänden erlaubten Werte liegen meist unter 100 mg/l SO2.
- Im Öko-Weinkeller sind nur die auf einer Positivliste aufgeführten natürlichen Hilfsmittel erlaubt. Eine Kurzzeithocherhitzung und Heißabfüllung für Öko-Weine ist nicht erlaubt. Dadurch sind sie auch reicher an Vitaminen.
- Jeder biologisch erzeugte Wein muss auf dem Etikett eine Öko-Kontroll-Nummer haben. Er kann daran als Öko-Wein erkannt werden. Die Weingüter werden jährlich, unangemeldet auf die Einhaltung der Richtlinien von unabhängigen Kontrollstellen überprüft.
- Der Verbraucher kann ökologische Weine an der Öko-Kontroll-Nummer und/oder dem Zusatz "aus ökologischem Anbau" eindeutig erkennen. Z.Zt. wird an einem einheitlichen Logo für Öko-Weine gearbeitet.
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