Kartoffel-Sujebi mit Tofu, Porree und Steinchampignons – herzhaft, wärmend & sättigend
Diese koreanisch inspirierte Kartoffel-Sujebi kombiniert zarte, selbst gemachte Teigstücke mit viel Gemüse und knusprig angebratenem Tofu in einer aromatischen Brühe. Die Kombination aus Kartoffeln, Steinchampignons und Porree sorgt für ein wunderbar herzhaftes Wohlfühlgericht – perfekt für kühle Tage oder wenn es einfach etwas Deftiges sein darf.
· 450 g Kartoffeln
· 200 g Tofu natur
· 200 g Steinchampignons
· 200 g Möhren
· 1 Stange Porree
· 1 gelbe Zwiebel
· 700 ml Gemüsebrühe
Eigener Vorrat:
· 180 g Mehl
· 1 EL Speisestärke
· 2 Knoblauchzehen
· 2 EL Sojasauce
· 1 EL neutrales Öl
· Salz
· Pfeffer
· Gemahlener Ingwer
· Chiliflocken
Die Kartoffeln schälen, gründlich waschen und etwa 250 g davon fein reiben. Die geriebenen Kartoffeln in ein sauberes Küchentuch geben und kräftig ausdrücken. Die austretende Flüssigkeit kurz stehen lassen, anschließend vorsichtig abgießen und die am Boden abgesetzte Kartoffelstärke zur Kartoffelmasse geben. Mehl, Speisestärke und eine kräftige Prise Salz einarbeiten und alles zu einem weichen, formbaren Teig verkneten. Falls der Teig stark klebt, nur wenig zusätzliches Mehl einarbeiten. Den Teig abgedeckt ruhen lassen.
Die übrigen Kartoffeln in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Die Möhren schälen, waschen und schräg in dünne Scheiben schneiden. Den Porree vom Wurzelansatz und welken dunkelgrünen Blattteilen befreien, längs einschneiden, zwischen den Schichten gründlich waschen, trocken tupfen und in etwa 1 cm breite Ringe schneiden. Die Steinchampignons mit einem Pinsel oder leicht feuchten Tuch sorgfältig putzen, trockene Stielenden abschneiden und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Tofu aus der Packung nehmen, trocken tupfen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.
Das neutrale Öl in einem breiten Topf erhitzen und den Tofu darin rundherum kräftig goldbraun anbraten. Anschließend herausnehmen. Zwiebel, Möhren, Kartoffelwürfel und Champignons in den Topf geben und mehrere Minuten kräftig anrösten. Danach Porree und Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten.
Die Gemüsebrühe angießen und mit Sojasauce, gemahlenem Ingwer, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Alles etwa 8 Minuten bei mittlerer Hitze leise köcheln lassen.
Vom Kartoffelteig mit angefeuchteten Fingern kleine, unregelmäßige, dünne Stücke abzupfen und direkt in die leicht siedende Brühe gleiten lassen. Die Teigstücke 6–8 Minuten gar ziehen lassen, bis sie leicht aufgequollen und vollständig durchgegart sind.
Den gebratenen Tofu wieder in den Topf geben und die Suppe weitere 2 Minuten erhitzen. Zum Schluss mit Sojasauce, Salz, Pfeffer und nach Belieben etwas Chili abschmecken.
Tipp: Die Sujebi schmeckt frisch am besten. Wer mag, kann sie vor dem Servieren zusätzlich mit etwas Frühlingszwiebel oder geröstetem Sesam garnieren.
pro Portion:
Hinweis: Die Werte sind Durchschnittswerte, berechnet anhand üblicher Nährwerttabellen.